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Denkmal-Immobilien bringen Steuervorteile

Dolphin Trust: Charles Smethurst vermittelt landesweit denkmalgeschützte Anlageobjekte

Dienstag, 26 Juni 2018 23:51 geschrieben von  Sandra Weiss
Dolphin Trust: Charles Smethurst vermittelt landesweit denkmalgeschützte Anlageobjekte Quelle: Dolphin Trust GmbH - www.dolphin-trust.com

Langenhagen – Die Finanzkrise der Jahre 2007/2008 hat sich tief ins Bewusstsein vieler Investoren und Anleger eingegraben. Das daraus folgende Unsicherheitsgefühl wurde noch durch die Niedrigzins-Phase verstärkt, die die Europäische Zentralbank eingeläutet hat, um südeuropäische Schuldenstaaten im Euro-Raum zu halten. Die Frage nach der richtigen Kapitalanlage zwischen den konkurrierenden Polen von Sicherheit und Risiko treibt seitdem viele Investoren um. Klarer Gewinner dieser Entwicklung war in den letzten Jahren die Anlageform Immobilien, die neben Sicherheit eine hohe Rendite garantiert. Viele Anleger übersehen dabei, dass Investitionen in neu gebaute Wohnungen zwar eine ordentliche Mietrendite bringen, aber wesentlich weniger Steuerersparnisse als andere Immobilienarten. Gemeint sind denkmalgeschützte Immobilien, deren Kauf und Sanierung lukrative Steuervorteile, langfristige Mieteinnahmen und hohe Abschreibungen garantiert.

Investitionen in ein Baudenkmal werden steuerlich in besonderem Maße gefördert. So kann der Kaufpreis durch nachträgliche Sanierungsmaßnahmen fast vollständig abgeschrieben werden. Zudem fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine energetische Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden mit zinsgünstigen Darlehen.Im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ können Baudenkmalbesitzer von solchen Investitionsdarlehen sowohl für Einzelmaßnahmen als auch für Komplettsanierungen profitieren. Auch mit steuerlichen Abschreibungen fördert der Staat die Erhaltung der Altbausubstanz. Als Altbauten gelten übrigens Immobilien, die vor 1925 gebaut wurden. Eigennutzer und Vermieter denkmalgeschützter Wohnimmobilien können Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen per Einkommensteuererklärung geltend machen. Selbstnutzer bekommen 90 Prozent der denkmalbezogenen Investitionen steuerlich angerechnet, Kapitalanleger können den Sanierungsanteil sogar vollständig geltend machen. Die Kombination aus zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bank und großzügigen AfA-Regelungen (umgangssprachlich Abschreibungen) macht das Investment in ein Baudenkmal für Investoren sehr attraktiv. In einigen Fällen kann eine Nachsteuerrendite von bis zu acht Prozent pro Jahr erwirtschaftet werden.

Der Berliner „Tagesspiegel“ rät seinen Lesern ausdrücklich zum Erwerb von denkmalgeschützten Gebäuden für die Selbstnutzung oder Fremdvermietung: „Denkmal-Immobilien sind nicht nur wegen ihrer besonderen Geschichte beliebt, sondern gelten vor allem auch als lukrative Geldanlage. Der Fiskus fördert den Erhalt solcher schützenswerter Immobilien. Die Ausgaben für die meist teure Sanierung sind steuerlich absetzbar. Wer sein Denkmal selbst bewohnt, kann über zehn Jahre insgesamt 90 Prozent dieser Ausgaben bei der Einkommenssteuer geltend machen, Kapitalanleger sogar über zwölf Jahre hinweg. Allerdings müssen die Eigentümer der Denkmal-Immobilien einige Formalien beachten. Der Antrag auf die steuerliche Bescheinigung muss vor Sanierungsbeginn gestellt und bestätigt werden. Nachträglich dürfen die Behörden keine solchen Anträge bewilligen. Ohne das Papier gibt es keine Abschreibung.“

Nicht nur wegen der hohen Ansprüche der Denkmalschutz-Behörden ist es ratsam, sich nicht alleine auf die Suche nach entsprechenden Immobilien zu machen und dann auch noch selbst die Sanierungsarbeiten vorzunehmen. Von der Kaufvertragsunterzeichnung bis zur Fertigstellung der Wohnimmobilie kann es ein weiter Weg sein. Immobilien-Sanierer müssen immer technische und kaufmännische Risikoabschätzungen vornehmen und vielfältige Denkmalschutz-Auflagen beachten. Lage, Bauqualität, Altlasten und Ausstattung der sanierungsbedürftigen Immobilie sind immer im Auge zu behalten. Dafür sind Objektbegehungen, Wertgutachten und Machbarkeitsstudien unverzichtbar. Auf Sicherheit bedachte Investoren greifen deshalb auf professionelle Projektentwickler zurück, die die Immobilienbetreuung vom Sanierungsbeginn bis zur Fertigstellung übernehmen.

Dazu gehört auch die Dolphin Trust GmbH des Denkmal-Enthusiasten Charles Smethurst. Mit einem bundesländerübergreifenden Partner-Netzwerk arbeitet er daran, „Baudenkmale fachgerecht zu sanieren und dauerhaft bewohnbar zu machen“. Der Immobilien-Profi aus dem niedersächsischen Langenhagen bewirtschaftet nach eigenen Angaben ein Portfolio von etwa 60 Immobilienprojekten mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Dolphin Trust verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bauprojektmanagement und bietet dabei mehr als nur Entwurfsplanungen von Architekten und einfache Grundstücksprojektierungen. Man stützt sich dem Vernehmen nach auf gute Kontakte in die Planungs-, Baufinanzierungs- und Bauausführungsbranche, die einen schnellen Zugriff auf renditeträchtige Liegenschaften in ganz Deutschland garantieren. Für seine Kunden übernimmt man alle Teilschritte der Denkmalsanierung vom Ankauf einer Immobilie über das Entwicklungskonzept, den Vertrieb, die Verwaltung und die Vermietung.

Bei alldem verspricht der Gründer und Geschäftsführer der Dolphin Trust GmbH, Charles Smethurst, Rechtssicherheit, Kostenbewusstsein, Fristeneinhaltung und die Beachtung aller baulich-technischen Standards. Seit dem Jahr 2008 kümmert sich der Deutsch-Brite um die Bewohnbarmachung denkmalgeschützter Immobilien und deren Vermarktung. Sein Ziel sei es, Denkmalschutz und modernen Wohnkomfort zu verbinden und Kapitalanlegern so neue Perspektiven aufzuzeigen, erklärt er. Aus der Presseabteilung seines Unternehmens heißt es dazu: „In ganz Deutschland leben Menschen in denkmalgeschützten Häusern von Dolphin Trust. Vom Schwarzwald im Süden bis zur Hansestadt Hamburg und Flensburg im Norden, von Köln und Baden-Baden im Westen bis nach Leipzig im Osten – überall prägen von uns rekonstruierte Denkmale die Stadtbilder und zeigen eindrucksvolle Baugeschichte.“

Smethurst fungiert auch als Geschäftsführer der German Project Sourcing GmbH, die sich auf das Finden und Begutachten von Grundstücken und Immobilien mit Denkmalschutz-Relevanz spezialisiert hat. Zudem geht es um die Erarbeitung alternativer Investmentmöglichkeiten durch wiederhergestellten Wohnraum. Der Immobilien-Dienstleister hat bislang drei Niederlassungen in Langenhagen bei Hannover, in Berlin und im hessischen Heusenstamm.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 Juni 2018 00:00
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