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Hamburg – Die Entwicklung der Crowdinvesting-Plattform Exporo gehört zweifellos zu den größten Erfolgsgeschichten im FinTech-Sektor der letzten Jahre. Das 2013 von dem Quartett Simon Brunke, Dr. Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete Unternehmen hat seine repräsentative Zentrale in der Hamburger HafenCity und beschäftigt mittlerweile eine dreistellige Angestelltenzahl. Diese Mitarbeiter sehen ihre Aufgabe nicht nur darin, den Markt für Immobilieninvestments durch die digitale Geldbeschaffung via Crowdinvesting zu modernisieren. Sie wollen Kleinanlegern schon ab einer Investitionssumme von 500 Euro den Einstieg in die Assetklasse Immobilien ermöglichen und diesen Investments damit den Ruf nehmen, nur ein profitables Anlagemodell für institutionelle Anleger und private Großinvestoren zu sein. „Otto Normalanleger“ verzweifelt seit vielen Jahren an den von der Europäischen Zentralbank (EZB) verordneten Niedrigzinsen, die traditionelle Sparguthaben schleichend entwerten und damit Vermögenswerte vernichten. Kapitalkräftige Anleger investieren deshalb schon seit Langem in den Immobilienmarkt. Wer von ihnen keine Immobilie für die Eigennutzung oder Vermietung kaufen will, richtet den Blick auf Investmentangebote mit kurzen Laufzeiten und guten Renditen.

Langenhagen – Denkmalschutz-Immobilien bewahren historische Baukunst für die Nachwelt. In den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer werden sie als Immobilien definiert, deren Nutzung und Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt. Im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) von 1978, das im Jahr 2011 aktualisiert wurde, findet sich unter Paragraf 3 Absatz 2 folgende Begriffsbestimmung von Denkmal-Immobilien: „Baudenkmale sind bauliche Anlagen, Teile baulicher Anlagen, Grünanlagen und Friedhofsanlagen, an deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht.“ In Absatz 3 heißt es: „Baudenkmal ist auch eine Gruppe baulicher Anlagen, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist, unabhängig davon, ob die einzelnen baulichen Anlagen für sich Baudenkmale sind. Pflanzen, Frei- und Wasserflächen in der Umgebung eines Baudenkmals und Zubehör eines Baudenkmals gelten als Teile des Baudenkmals, wenn sie mit diesem eine Einheit bilden, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist.“ Die Kulturdenkmale werden in ein vom Landesamt für Denkmalpflege aufgestelltes und fortgeführtes Verzeichnis eingetragen. Die unteren Denkmalschutzbehörden und die Gemeinden führen für ihr Gebiet die Auszüge aus dem Verzeichnis.

Langenhagen – Vor wenigen Wochen bekam die auf das Herrichten von Denkmal-Immobilien spezialisierteDolphin Trust GmbH hohen Besuch. Eine Delegation der Shinhan Investment Corp. aus Südkorea informierte sich in der Firmenzentrale in Langenhagen über die derzeitigen Projekte des Immobilienentwicklers. Die Südkoreaner besuchten unter anderem das brandenburgische Jüterbog, wo Dolphin-Geschäftsführer Charles Smethurst seine Ideen für die Sanierung eines historischen Kasernengeländes vorstellte. Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue hieß die Besucher in seiner Gemeinde willkommen. Danach präsentierte der Architekt Kai-Uwe Schott seine Pläne für die Entwicklung eines neuen Quartiers in der 12.500-Einwohner-Stadt. Bei einer Informationsveranstaltung in Berlin stellte Dolphin Trust am Folgetag weitere Immobilienprojekte aus ganz Deutschland vor. In Vorträgen informierten Berlins ehemaliger Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Prof. Dr. Volker Eichener und Charles Smethurst über Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt sowie demografische und städtebauliche Themen.

Hamburg – Die in Hamburg beheimatete Exporo AG, die Kleinanlegern schon für wenige Hundert Euro die Beteiligung an lukrativen Immobilieninvestments ermöglicht, ist im Jahr 2018 zur besten Plattform für das Crowdinvesting gekürt worden. Das aufstrebende FinTech gewann mit 5,0 von möglichen 5,0 Punkten den ersten Platz der BankingCheck & eKomi Awards in der Kategorie Crowdinvesting-Plattform. Der Immobilienfinanzierer sicherte sich damit wie schon im Vorjahr die Spitzenplatzierung im Kundenranking.Die Finanzwelt und ihre Anlageprodukte und Investmentstrategien werden immer vielfältiger. Neben klassischen Banken und Versicherungen mischen auch innovative FinTechs den Finanzsektor kräftig auf und bedienen sich dabei häufig des sogenannten Crowdinvestings. Dabei bündeln große und kleine Geldgeber im Internet ihre Aktivitäten und investieren in gemeinsame Projekte. Der Begriff Crowdinvesting, der sich aus den englischen Wörtern „Crowd“ (Menschenmenge) und „Investing“ (investieren) zusammensetzt, ist deshalb fast selbsterklärend.

Hamburg - Der neueste Trend bei Immobilien-Investments dreht sich um das sogenannte Crowdinvesting. Während Crowdsourcing die freiwillige Leistungserbringung mehrerer Personen und Crowdfunding die Gruppenfinanzierung eines gemeinsamen Projektes bezeichnet, handelt es sich beim Crowdinvesting um eine Finanzierungsform, bei der sich viele Kleinanleger oder Mikroinvestoren mit eher geringen Geldbeträgen über das Internet an Start-ups beteiligen. Das geschieht meist über stille Beteiligungen, Genussrechte oder partiarische Darlehen. Der Reiz besteht für Kleinanleger darin, durch das Gemeinschaftsinvestment an renditeträchtige Projekte andocken zu können, die ihnen alleine verschlossen bleiben würden. Mit anderen Worten: Durch internetbasierte Gemeinschaftsaktionen können Crowd-Investoren auch schon mit kleineren Anlagesummen bei ambitionierten Immobilienvorhaben mitmischen, bei denen normalerweise Großinvestoren den Ton angeben. So bietet die in Hamburg ansässige Exporo AG Mikroinvestoren schon für wenige Hundert Euro die Möglichkeit, sich an Immobilien-Investments mit kurzen Laufzeiten und attraktiven Renditen zu beteiligen.

Langenhagen - Ein Unternehmer ist jemand, der geschäftlich etwas unternimmt, jemand, der sich wirtschaftliche Ziele setzt und den Markt von sich überzeugen kann. Nach dieser Definition hat sich Immobilien-Sanierer Charles Smethurst den Titel „Unternehmer“ wirklich verdient. Erst vor Kurzem wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass der Deutsch-Brite nicht nur Gründer und Geschäftsführer der Dolphin Trust GmbH aus dem niedersächsischen Langenhagen ist, sondern in gleicher Funktion auch für die German Project Sourcing GmbH tätig ist. Offensichtlich geht es um Kompetenzbündelung und Synergieeffekte, schließlich haben sich beide Unternehmen auf die Nutzbarmachung denkmalgeschützter Immobilien und anderer historischer Gebäude spezialisiert. In beiden Fällen dreht sich alles um das Auffinden, Bewerten und Herrichten von leerstehenden Denkmal-Objekten, aus denen im Sinne der Investoren begehrter Wohnraum gemacht wird.