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Langenhagen – Denkmalschutz-Immobilien bewahren historische Baukunst für die Nachwelt. In den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer werden sie als Immobilien definiert, deren Nutzung und Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt. Im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) von 1978, das im Jahr 2011 aktualisiert wurde, findet sich unter Paragraf 3 Absatz 2 folgende Begriffsbestimmung von Denkmal-Immobilien: „Baudenkmale sind bauliche Anlagen, Teile baulicher Anlagen, Grünanlagen und Friedhofsanlagen, an deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht.“ In Absatz 3 heißt es: „Baudenkmal ist auch eine Gruppe baulicher Anlagen, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist, unabhängig davon, ob die einzelnen baulichen Anlagen für sich Baudenkmale sind. Pflanzen, Frei- und Wasserflächen in der Umgebung eines Baudenkmals und Zubehör eines Baudenkmals gelten als Teile des Baudenkmals, wenn sie mit diesem eine Einheit bilden, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist.“ Die Kulturdenkmale werden in ein vom Landesamt für Denkmalpflege aufgestelltes und fortgeführtes Verzeichnis eingetragen. Die unteren Denkmalschutzbehörden und die Gemeinden führen für ihr Gebiet die Auszüge aus dem Verzeichnis.

Langenhagen - Der Anblick einer alten Mühle, einer Villa, eines Fachwerkhauses, eines Schlosses oder eines historischen Wasserturms lässt die Herzen aller höher schlagen, die ein Faible für Altes, Schönes und Historisches haben. Aber nur die wenigsten von ihnen können sich ihren heimlichen Wunsch erfüllen, ein solches denkmalgeschütztes Gebäude selbst zu bewohnen. Die Nachfrage nach alten, aber modern durchsanierten Wohnimmobilien steigt immer weiter, während das Angebot naturgemäß begrenzt bleibt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eigentümer bei der Sanierung ihrer altehrwürdigen Gebäude zahlreiche bau- und denkmalschutzrechtliche Auflagen berücksichtigen müssen.