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Dubai - Dubai befindet sich nicht nur wegen der Ausrichtung der EXPO 2020 im Fokus von Investoren und Touristen. Die Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten steht für einen fast beispiellosen Wirtschaftserfolg, der zur Ansiedlung vieler großer Unternehmen am Golf geführt hat. Anfänglich drehte sich in Dubai fast alles um das Öl. Heute stammen aber nur noch vier Prozent des direkten Bruttonationalproduktes (BNP) aus dem Ölgeschäft. Wer die Stadt besucht, sieht ein wahres Infrastrukturparadies aus hochmodernen Flughäfen, Straßen, Krankenhäusern, Wohngebieten, Hotels und anderen baulichen Attraktionen. Zu nennen ist hier beispielsweise der Tiefseehafen Dschabal Ali als größter von Menschenhand gebauter Seehafen. In der Golfregion werden in den nächsten Jahren schätzungsweise 21 Billionen US-Dollar investiert, und der Löwenanteil davon dürfte nach Dubai fließen.

Kempten – Die Maritim Vertriebs GmbH mit Sitz in Kempten (Allgäu) ist ein sogenanntes „Special Purpose Vehicle“ (SPV), dessen einziger Geschäftszweck im Erwerb, Halten, Verwalten und Veräußern von Beteiligungen an acht Hamburger Einschiffsgesellschaften besteht. Die Gesellschaften betreiben Spezialschiffe, sogenannte Ankerziehschlepper (AHT), die für die Verschleppung, Positionierung und Installation von Bohr- und Förderplattformen für Öl und Gas auf hoher See eingesetzt werden.

Frankfurt am Main – Die Oil & Gas Invest AG (OGI AG) erschließt und fördert im Süden der USA Erdöl und Erdgas, um die begehrten Rohstoffe an die verarbeitende Industrie weiterzuverkaufen. Ein lukratives Geschäft, glaubt man Jürgen Wagentrotz, der das Unternehmen seit 2012 als Vorstandsvorsitzender leitet und um das Geld von Anlegern wirbt, denen er eine Rendite von 9 bis 12 Prozent pro Jahr verspricht.

Montag, 29 Dezember 2014 11:12

Die zwei Seiten des sinkenden Ölpreises

in Geld

Kiel - Der Ökonom und Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Dennis Snower hat darauf hingewiesen, dass der massive Ölpreisverfall positive und negative Folgen mit sich bringt. Mit Blick auf Russland sagte er: „Aber es gibt natürlich Verlierer, und der größte Verlierer unter den Öl exportierenden Ländern ist Russland.“