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Betriebsrenten-Anwärter erwarten kompetente Direktberatung

DG-Gruppe AG bietet laut Roderich Münker Rundum-Beratung zur betrieblichen Altersvorsorge

Freitag, 06 März 2020 21:46 geschrieben von  Sandra Weiss
DG-Gruppe AG bietet laut Roderich Münker Rundum-Beratung zur betrieblichen Altersvorsorge Quelle: PIXABAY.COM

Wemding – Bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern bildet die gesetzliche Rente das Fundament der Altersvorsorge. In einer vitalen Erwerbsgesellschaft mit einer ausreichenden Anzahl jüngerer Beschäftigter funktioniert das Modell auch. Aufgrund der demografischen Entwicklung gehen in Deutschland aber viel mehr ältere Arbeitnehmer in Rente als jüngere nachkommen. Das heißt, dass in der gesetzlichen Rentenversicherung immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentenempfänger aufkommen müssen. „Um die jüngere Generation nicht zu überfordern, ist es deshalb unausweichlich, dass in Zukunft die Renten weniger stark steigen als bisher“, erklärt die Bundesregierung. Damit wird eine zusätzliche Vorsorge nötig, um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Immer mehr Arbeitnehmer verwenden deshalb Teile ihres Einkommens für die private Vermögensbildung. Um drohende Altersarmut abzuwenden, unterstützt der Staat verschiedene Finanzinstrumente, die neben der gesetzlichen Rente dem Aufbau von Versorgungsansprüchen dienen. Hier kommt vielfach die betriebliche Altersvorsorge (bAV) als Zusatzbaustein zur Altersabsicherung ins Spiel.

Die betriebsbezogene Altersversorgung ist für viele Millionen deutsche Arbeitnehmer eine tragende Säule ihrer Wohlstandssicherung im Alter geworden. Entsprechend groß ist das Informationsbedürfnis zu aktuellen Produkten der bAV und ihrer Implementierung. Nach repräsentativen Umfragen erklären nur rund zehn Prozent der Betriebsrenten-Anwärter, keinen Bedarf an entsprechenden Informationsangeboten zu haben. Die Untersuchungen gehen auch der Frage nach, wie die Arbeitnehmer beraten werden wollen. Direktberatung steht demnach auch im digitalen Zeitalter hoch im Kurs. Von den Befragten zwischen 40 und 65 Jahren wünschen sich knapp 40 Prozent eine persönliche Beratung, wenn es um betriebliche Finanzthemen wie die bAV geht. In der Altersgruppe der 18- bis 39-Jährigen sind es sogar fast 50 Prozent. Danach folgen als gewünschte Informationswege regelmäßige Mitteilungen in Brief- oder E-Mail-Form, spezielle Internetseiten sowie Vortragsveranstaltungen. Altersübergreifend verlangen die meisten einen professionellen und kontinuierlichen Informationsfluss.

Solchen Erwartungen trägt seit Langem die in Wemding beheimatete DG-Gruppe AG Rechnung. Mit ihren Tochtergesellschaften Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV), DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO), Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE) und DG-Akademie GmbH bietet sie umfassende Beratungsleistungen zu allen Fragen der betrieblichen Altersversorgung. Zertifizierte Experten erläutern sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppenvorträgen die Unterschiede zwischen den bAV-Durchführungswegen Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds und Pensionszusage beziehungsweise Direktzusage. Die im Jahr 2003 gegründete und im Freiverkehr der Hamburger Börse notierte Holding fungiert als unabhängiger Dienstleistungspartner für die Umsetzung anspruchsvoller Vorsorgekonzepte.

Charismatischer Kopf des Finanzdienstleisters war über viele Jahre der Betriebsrenten-Profi Josef Bader, bis er sich im letzten Herbst aus dem operativen Geschäft zurückzog, aber der DG-Gruppe immer noch mit Rat und Tat zur Seite steht. Seit dem 1. Oktober 2019 ist Roderich Münker sein Nachfolger, auf dessen Expertise bei Vergütungsoptimierungen der Aufsichtsrat wiederholt hingewiesen hat. Bader hatte die DG-Gruppe gleichermaßen bei Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten und Versicherungsmaklern bekannt gemacht. Seine auf der unternehmenseigenen DG-Akademie geschulten Experten-Teams unterstützten Unternehmen in vielfältiger Weise bei der Einführung und Handhabung der bAV. In Vier-Augen-Gesprächen und bei besucherstarken Informationsveranstaltungen legten sie die Potenziale der betrieblichen Altersversorgung dar. „Wir führen grundsätzlich Gespräche auf Geschäftsführerebene und analysieren erst einmal, was in dem jeweiligen Unternehmen bisher im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge angegangen wurde“, erläuterte Bader einmal. „Wenn wir dann sehen, was dieses Unternehmen tatsächlich alles anzubieten hat, geht es im nächsten Schritt darum, alles zu modifizieren und zu optimieren. Danach kommt die Belegschaftsberatung. Das bedeutet, dass wir das erarbeitete Modell den Beschäftigten durch Einzelberatungen näherbringen.“

Diesen ganzheitlichen Beratungs- und Betreuungsansatz will Roderich Münker noch weiter professionalisieren. Dazu gehört der Ausbau der DG-Clearingstelle, die Unternehmen bei der Integration bestehender und zukünftiger Versorgungszusagen unter die Arme greift und die diesbezüglichen Verwaltungsaufgaben übernimmt. Ziel ist es, alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung unter einer Betreuungsstelle zusammenzuführen, um den Verwaltungsaufwand und das Haftungsrisiko der Unternehmen zu minimieren. Für neue Mitarbeiter mit bestehenden bAV-Verträgen hat das den Vorteil eines unterbrechungsfreien Aufbaus der angepeilten Versorgungsansprüche und der Sicherung der oft besseren Altkonditionen. Die verlustfreie Implementierung der Altverträge steigert die Attraktivität von Arbeitgebern und dient in Zeiten des Fachkräftemangels der Mitarbeitergewinnung. Die Clearingstelle übernimmt die Erfassung, Digitalisierung und Verwaltung bestehender und neuer Versorgungszusagen ganz unabhängig vom Anbieter und Durchführungsweg. Damit entlastet sie in erheblichem Maße die Personalabteilungen der Unternehmen.

Die DG-Gruppe will Münker zufolge dafür sorgen, dass für alle Belange der betrieblichen Altersvorsorge nur noch ein Ansprechpartner nötig ist. Ganz in diesem Sinne heißt es unternehmensseitig: „Auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung haben wir ein Rundum-sorglos-Paket für Arbeitgeber entwickelt, mit dem die Integration betrieblicher Sozialleistungen erfolgreich gelingt. Konkret heißt das: Wir betreuen Ihr Unternehmen in allen Phasen des Projekts, um eine optimal abgestimmte Umsetzung für Sie und Ihre Mitarbeiter zu erreichen. Feste Ansprechpartner, die immer für Sie da sind, planen und realisieren mit Ihnen jeden Schritt von der Ist-Analyse über die Außendarstellung und die anschließende Konzepteinführung bis hin zur Praxisbegleitung.“

Dieses Leistungsprofil überzeugt offensichtlich auch die Canada Life Assurance Europe plc, die seit dem Jahr 2000 in Deutschland tätig ist und diverse Leistungen aus dem bAV-Spektrum anbietet. In ihrer „Dienstleistungsübersicht 2019“ empfehlen die Kanadier ausdrücklich die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH, die sich auf „kostenoptimierte Lösungen im Bereich Vergütung und Bezahlung“ spezialisiert habe. Die DGEO wolle „bestmögliche Rechtssicherheit für alle Beteiligten herstellen“ und erreiche das durch ein Rechtsgutachten zur steuerlichen Anwendbarkeit der Entgeltbausteine sowie ein Gutachten zu den vorhandenen Arbeitsverträgen, stellte der älteste Lebensversicherer Kanadas fest. Zudem hole die DG-Tochter für ihre Kunden eine Anrufungsauskunft beim Finanzamt ein und habe Richtlinien für den Einsatz von Entgeltbausteinen im Verkauf erarbeitet. An seinem deutschen Kooperationspartner schätzt der Versicherer besonders, dass dieser großen Wert auf die Entlastung der Personalabteilungen lege und einen umfassenden „Back Office Service“ anbiete.

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