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DGbAV und DG-Gruppe: Betriebsrenten-Profi Josef Bader berät bei allen Fragen der betrieblichen Altersversorgung

Mittwoch, 24 April 2019 22:19 geschrieben von  Sandra Weiss
Josef Bader ist der Kopf der DG-Gruppe Josef Bader ist der Kopf der DG-Gruppe Quelle: PERFORMANCE ALLURE

Wemding – Im Dezember 2016 beschloss das Bundeskabinett den Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes. Damit brachte die Bundesregierung nach eigener Lesart „ein umfassendes Maßnahmenpaket zur weiteren Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV)“ auf den Weg. Adressat der Maßnahmen waren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Beschäftigte mit geringem Einkommen. Für die Sozialpartner sollten die Hürden für branchenweite bAV-Modelle gesenkt werden, um neue Anreize zur größeren Einbeziehung von Beschäftigten zu setzen. Andrea Nahles als damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales war voll des Lobes: „Die Betriebsrente ist eine bewährte Form der Altersvorsorge. Es gibt sie bislang hauptsächlich in großen Unternehmen und zu wenige Beschäftigte mit geringeren Einkommen machen schon mit. Wir setzen nun starke Anreize, damit deutlich mehr Betriebe ihren Beschäftigten eine Altersvorsorge anbieten.“ Mit dem Sozialpartnermodell werde die Rolle der Tarifparteien bei der Organisation der betrieblichen Altersvorsorge gestärkt und ihnen ein Bündel zusätzlicher Fördermöglichkeiten geboten. Die betriebliche Altersversorgung werde mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz einfacher und attraktiver, so die Ministerin. „Angesichts des demografischen Wandels ist die zusätzliche private und betriebliche Altersvorsorge von immer größerer Bedeutung: Vorsorge heute ist zentral für eine Versorgung morgen. Dabei setzen noch zu wenige Menschen auf eine Betriebsrente“, ergänzte Wolfgang Schäuble als Bundesfinanzminister. „Wir bieten daher sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern zusätzliche Anreize, damit mehr Betriebsrenten abgeschlossen werden. Profitieren werden davon insbesondere die Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen sowie Geringverdiener. Dieses Angebot ist auch eine Reaktion auf die Herausforderungen aus dem aktuellen Niedrigzinsumfeld.“

Am 1. Juni 2017 wurde das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Bundestag verabschiedet, am 7. Juli 2017 stimmte der Bundesrat zu und am 1. Januar 2018 trat es in Kraft.

Wie sich dieses Gesetz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auswirkt, welche Verbesserungen in der betrieblichen Altersversorgung eingetreten sind und welche BAV-Modelle konkret die besten sind, gehört zum Beratungsrepertoire der Deutschen Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung AG (DGbAV). Das im bayerischen Wemding beheimatete Unternehmen unterstützt Arbeitgeber, deren Steuerberater und Mitarbeiter bei der Einführung und Handhabung der bAV. Durch Vorträge und persönliche Beratungsgespräche bekommen alle Beteiligten die Potenziale der bAV und der Entgeltumwandlung kompetent erklärt. Gewährleistet wird das deutschlandweite Beratungsangebot durch eine große Zahl zertifizierter bAV-Spezialisten, die kostenlos kundenspezifische Informationsmaterialien für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Makler sowie Finanzdienstleister bereitstellen. Konkret helfen diese Spezialisten bei der Einführung der Entgeltumwandlung, sie schulen die Mitarbeiter, überprüfen Pensionszusagen, lagern liquiditätsschonend Versorgungsverpflichtungen aus und legen kostensenkende Finanzierungskonzepte vor. Überdies sichert die DGbAV das Abklopfen der betrieblichen Versorgungssysteme auf EU-Vorgaben, internationale Rechnungslegung und nationale Gesetzesänderungen zu. Mit Blick auf das Betriebsrentengesetz als Grundlage der betrieblichen Altersversorgung hat man die gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen, den Insolvenzschutz und den Anspruch auf Entgeltumwandlung genau im Blick.

Die unterschiedlichen bAV-Modelle weisen nicht nur arbeits-, sondern auch steuerrechtliche Unterschiede auf, die es zu berücksichtigen gilt. Die DGbAV klärt Unternehmen über die Möglichkeiten der fünf „Durchführungswege“ zur betrieblichen Altersvorsorge auf. Das sind der Pensionsfonds, die Pensionskasse, die Direktversicherung, die Unterstützungskasse und die Pensions- beziehungsweise Direktzusage. DGbAV-Vorstand Josef Bader erläutert: „Wir führen grundsätzlich Gespräche auf Geschäftsführerebene und analysieren erst einmal, was in dem jeweiligen Unternehmen bisher im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge angegangen wurde. Wenn wir dann sehen, was dieses Unternehmen tatsächlich alles anzubieten hat, geht es im nächsten Schritt darum, alles zu modifizieren und zu optimieren. Danach kommt die Belegschaftsberatung. Das bedeutet, dass wir das erarbeitete Modell den Beschäftigten durch Einzelberatungen näherbringen.“

Der Betriebsrenten-Experte Josef Bader ist auch Gründer und Vorsitzender der DG-Gruppe AG, die seit März 2015 im Freiverkehr der Hamburger Börse gelistet ist. Zu diesem Firmenverbund gehören neben der DGbAV die DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH, die Deutsche Gesellschaft für Vermögensentwicklung mbH (DGVE), die DG-Akademie GmbH und die Deutsche Gesellschaft für Entgeltoptimierung mbH (DGEO). Die DGEO zeigt, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch den Einsatz von Entgeltbausteinen die Steuerlast und die Beiträge zur Sozialversicherung senken können. Beim Arbeitgeber sinken die Lohnnebenkosten, und beim Arbeitnehmer steigt letztlich das Nettogehalt. Eine solche Vergütungsoptimierung wird noch reizvoller, wenn die eingesparten Lohnnebenkosten in eine bAV für die Arbeitnehmer eingezahlt werden. Die DG-Gruppe sieht hier beträchtliche Chancen: „Das Marktpotenzial in diesem Bereich ist enorm und mit dem Milliardenmarkt der betrieblichen Altersvorsorge zu vergleichen, wobei die Wettbewerbsdichte hier sehr gering ist. Unternehmen vergüten der DG-Gruppe für jeden verwalteten Lohnbaustein vier Euro pro Mitarbeiter und Monat, wobei jeder Mitarbeiter etwa drei Bausteine in sein Gehalt integriert. Die Umsatz- und Ertragsdynamik in diesem neuen Geschäftsbereich ist herausragend und verspricht weiteres profitables Wachstum.“

Auf Nachfrage erfährt man, dass die DG-Gruppe AG derzeit mit mehreren großen Banken kooperiert. „Gerade erst haben wir einen Abschluss mit einem Verband in trockene Tücher gebracht, der rund 10.000 Unternehmen als Verbandsmitglieder hat. Das sind einfach unheimlich große Perspektiven“, ließ sich Bader Ende 2018 entlocken. „Unsere Kunden sind der Mittelstand, das heißt Firmen mit zehn bis zu mehreren Tausend Mitarbeitern“, sagte Josef Bader unlängst. „Über unseren Kundenstamm hinaus haben wir einen eigenen Interessenpool von über 600.000 Unternehmen, die wir in einem regelmäßigen Roll-up kontaktieren. Außerdem haben wir ständig 700 bis 800 Unternehmen in der Pipeline, also im Vorlauf.“

Eine wichtige Schulungsfunktion im Unternehmensverbund kommt der schon erwähnten DG-Akademie zu. Um das eigene Netzwerk an Beratern für alle bAV-Fragen zu erweitern, werden an der DG-Akademie neue bAV-Prüfer zertifiziert, nachdem sie ein anspruchsvolles Qualifizierungsprogramm durchlaufen haben.

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