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Projekt „Wiener Straße“

Exporo AG: Simon Brunke und Björn Maronde betreiben Crowdinvesting für „Quartier Wiener Straße“ in Dresden

Donnerstag, 30 August 2018 20:18 geschrieben von  Sandra Weiss
Das „Quartier Wiener Straße“ Das „Quartier Wiener Straße“ Quelle: Screenshot vom 30.08.2018 - https://exporo.de/investment/mezz/quartier-wiener-strasse-dresden

Hamburg – Die Entwicklung der Crowdinvesting-Plattform Exporo gehört zweifellos zu den größten Erfolgsgeschichten im FinTech-Sektor der letzten Jahre. Das 2013 von dem Quartett Simon Brunke, Dr. Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründete Unternehmen hat seine repräsentative Zentrale in der Hamburger HafenCity und beschäftigt mittlerweile eine dreistellige Angestelltenzahl. Diese Mitarbeiter sehen ihre Aufgabe nicht nur darin, den Markt für Immobilieninvestments durch die digitale Geldbeschaffung via Crowdinvesting zu modernisieren. Sie wollen Kleinanlegern schon ab einer Investitionssumme von 500 Euro den Einstieg in die Assetklasse Immobilien ermöglichen und diesen Investments damit den Ruf nehmen, nur ein profitables Anlagemodell für institutionelle Anleger und private Großinvestoren zu sein. „Otto Normalanleger“ verzweifelt seit vielen Jahren an den von der Europäischen Zentralbank (EZB) verordneten Niedrigzinsen, die traditionelle Sparguthaben schleichend entwerten und damit Vermögenswerte vernichten. Kapitalkräftige Anleger investieren deshalb schon seit Langem in den Immobilienmarkt. Wer von ihnen keine Immobilie für die Eigennutzung oder Vermietung kaufen will, richtet den Blick auf Investmentangebote mit kurzen Laufzeiten und guten Renditen.

Diesen bislang elitären Markt will die Exporo AG für Mikroinvestoren öffnen und ist dabei äußerst erfolgreich. Unternehmensseitig heißt es: „Seit vielen Jahren haben wir Erfahrung mit Immobilieninvestments und wissen, dass attraktive Renditen, wie sie in diesem Bereich möglich sind, meist professionellen Investoren mit hohen Anlagesummen vorbehalten sind – oder besser: waren. Denn Crowdinvesting für Immobilien bietet neue, einzigartige Möglichkeiten. Eine echte Alternative zu Immobilienfonds. Mit unserer Plattform Exporo ermöglichen wir nun jedem Anleger, direkt und einfach in Immobilien zu investieren. Und das schon ab 500 Euro mit Zinsen von bis zu sechs Prozent jährlich. Aktuell erfolgt die Investition bei Exporo über ein Nachrangdarlehen.“ Seit ihrer Gründung hat die Exporo AG nach eigenen Angaben 131 Immobilienprojekte mitfinanziert, mehr als 231 Millionen Euro Kapital an die Projektgesellschaften vermittelt und über 59 Millionen Euro an die Anleger zurückgezahlt. Weit mehr als 14.000 Kleinanleger sollen schon in diverse Projekte des Schwarmfinanzierers investiert haben.

Das auf der Crowdinvesting-Plattform eingeworbene Kapital wird dann Immobilien-Projektentwicklern zur Verfügung gestellt, die ein anspruchsvolles Auswahlverfahren zu durchlaufen haben. Exporo-Mitgründer und -Vorstand Simon Brunke beschreibt das so: „An Bewerbungen von Projektentwicklern mangelt es nicht. Nach unserem internen Auswahlprozess bleiben allerdings nur drei bis fünf Prozent der angefragten Projekte übrig. Nur die besten, sichersten und seriösesten kommen in unser Angebot. Die Due Diligence hat dabei einen sehr hohen Stellenwert, die grundsätzlich die gleichen Datenpunkte prüft wie eine Fremdkapital-finanzierende Bank. Bei Exporo arbeitet ein Team von 100 Mitarbeitern, darunter über 30 erfahrene Immobilienexperten, die jedes einzelne Projekt auf Herz und Nieren prüfen.“ Dazu gehöre neben der Bewertung der handelnden Personen auch die Untersuchung von Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Marktumfeld, betont Brunke, der schon in seiner Studienzeit ein eigenes Finanzdienstleistungsunternehmen gründete.

Investments, die die Seriositätskriterien erfüllen, werden auf der Netzseite von Exporo präsentiert und detailliert beschrieben. Dazu gehört aktuell das Immobilieninvestment „Quartier Wiener Straße“ in Dresden. Unweit der Altstadt der sächsischen Landeshauptstadt entwickelt die Prime Powers Systems Holding ein Immobilienprojekt, das aus etwa 4.730 qm Wohnfläche und rund 1.933 qm Gewerbefläche besteht. Auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 10.286 qm entstehen in modernster Bauweise ein Ärztehaus, ein Büro- und Seminarzentrum, ein Therapiekomplex mit Aqua-Center sowie 200 Wohneinheiten. Hinzu kommen 123 Tiefgaragenstellplätze und 18 Außenstellplätze. Das Gebäude-Ensemble ist zu rund 80 Prozent fertiggestellt. Exporo konkretisiert, dass bereits fünf der acht Häuser des Quartiers errichtet sind, was für Anleger im Vergleich zu anderen Neubauprojekten ein geringeres Baurisiko bedeutet. 140 der 200 Apartments sowie das Seminarzentrum sind langfristig vermietet und vier von acht Häusern bis mindestens Ende 2022 an einen solventen öffentlichen Träger vergeben, was vier Jahre lang sichere Mieteinnahmen garantiert.

Derzeit befindet man sich mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wegen der Anmietung weiterer 60 Apartments in Endverhandlungen, so dass eine Vollvermietung des Objektes bis Ende des dritten Quartals 2018 zu erwarten ist. Das Haus 2 (Ärztehaus) und das Haus 8 (Aqua Center) sind langfristig an die Prime Power Systems Medical Fitness GmbH vermietet. Nach Vollendung des Projektes ist ein lukrativer Globalverkauf geplant und ein externer Vertriebspartner schon mit dem Vertrieb beauftragt. Das Projekt „Wiener Straße“ bietet 5,5 Prozent Zinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von mindestens 12 bis maximal 19 Monaten. Die Verzinsung beginnt am 1. September dieses Jahres. Die Rückzahlung des Investitionsbetrages einschließlich der Zinsen erfolgt frühestens zum 19. August 2019 und spätestens zum 30. März 2020.

Die Investition in das „Quartier Wiener Straße“ geschieht in Form von Inhaberschuldverschreibungen an die in Hamburg ansässige Exporo Mezz 4 GmbH. Sie ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Exporo AG und hat den Zweck, für Exporo-Anleger Kreditforderungen anzukaufen, zu halten und zu verkaufen. Solche Inhaberschuldverschreibungen sind ein voll reguliertes Wertpapier. Die Exporo AG verschweigt jedoch nicht, dass der Erwerb dieses gut verzinsten Wertpapiers mit Risiken verbunden ist und empfiehlt potenziellen Anlegern das genaue Studium des Wertpapierprospektes.

Die Hamburger sind von ihrem nicht ganz risikofreien Geschäftsmodell zutiefst überzeugt und wenden sich direkt an mögliche Investoren: „Beim Crowdinvesting für Immobilien ist ausgeschlossen, dass Sie sich um die Verringerung von Leerständen, die Bonität von Mietern oder permanente Reparaturen kümmern müssen. Sie können sich online über das Portal von Exporo an attraktiven Immobilienprojekten beteiligen, die Handhabung ist denkbar einfach, das Investieren verläuft transparent. Sie erhalten im Vergleich zu herkömmlichen Immobilienanlagen eine höhere Rendite. Durch kleine Anlagebeträge sind Sie in der Lage, Ihr Immobilieninvestment breit über viele Projekte zu streuen.“ Jeder Anleger entscheide selbst, für welche Immobilien er Geld bereitstelle – wie wahr.

Letzte Änderung am Donnerstag, 30 August 2018 20:34
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