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Finanzplanung zwischen Risikoabwägung und Renditezielen

Jacek T. Rozanski vom Family Office Hamburg ist Finanzplaner für institutionelle Investoren

Mittwoch, 16 Mai 2018 12:01 geschrieben von  Sandra Weiss
Jacek T. Rozanski vom Family Office Hamburg ist Finanzplaner für institutionelle Investoren Quelle: Screenshot vom 16.05.20188 - http://www.family-office-hamburg.de/#portrait

Hamburg - Institutionelle Investoren sind die großen und einflussreichen Akteure auf dem internationalen Kapitalmarkt. Als solche gelten Institutionen wie Banken, Investmentfonds, Versicherungen, Versorgungswerke, Unternehmen, Kirchen, Stiftungen, Kommunen und Sozialversicherungsträger wie beispielsweise gesetzliche Krankenversicherungen. Weil institutionelle Investoren aufgrund ihrer Finanzkraft in der Lage sind, großvolumige Kauf- und Verkaufsaufträge zu erteilen, können ihre Investitionsentscheidungen das Geschehen an den Finanzmärkten massiv beeinflussen.

Das unterscheidet sie von Privatanlegern, die nicht fremdes Kapital, sondern nur eigenes Vermögen verwalten. Potente institutionelle Investoren sind für Kapitalverwaltungsgesellschaften und Vermögensverwalter deshalb reizvollere Kunden als Kleinanleger. Institutionelle Akteure haben grundsätzlich Zugang zu allen Kapitalmärkten und Finanzinstrumenten und erhalten nur einen begrenzten Anlegerschutz. Sie gelten nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) als „professionelle Kunden“, bei denen Wertpapierdienstleistungsunternehmen davon ausgehen können, dass sie über genügend Erfahrung und Sachverstand verfügen, um die mit ihren Anlageentscheidungen verbundenen Risiken richtig einschätzen zu können. Solche speziellen Marktkenntnisse und Börsenerfahrungen setzt der Gesetzgeber bei Privatanlegern nicht voraus. Deshalb müssen Finanzdienstleister Privatkunden wesentlich umfassender beraten und die Beratungsleistung auch dokumentieren. Viele professionelle Anleger greifen auf das Risikomanagement durch Kapitalverwaltungsgesellschaften zurück, die Spezialfonds auflegen. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regelt für solche Alternativen Investmentfonds (AIF) die Anbieterpflichten.

In den Staaten der Europäischen Union gibt es aber auch für anlagesuchende Institutionen gewisse Investitionsbeschränkungen. Diese sich oft ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kennen und kundenspezifische Anlagestrategien zu entwickeln, verspricht die Family Office Hamburg GmbH & Co. KG. Der Name lehnt sich an den englischen Begriff „Family Office“ an. Er bezeichnet im engeren Sinne eine Gesellschaft, deren Zweck die Verwaltung des privaten Großvermögens der Eigentümerfamilie ist, und im weiteren Sinne eine Gesellschaft oder Bankabteilung, die Finanzdienstleistungen für die gleiche Kundengruppe erbringt.

Geschäftsführer der Family Office Hamburg GmbH & Co. KG. ist Jacek Tomas Rozanski, der als Experte für Financial Planning und besondere Vermögensstrategien gilt. Der Finanzplaner nimmt nach eigener Aussage eine professionelle Risikomessung sämtlicher Vermögenswerte vor: „Mit all meinem über Jahrzehnte gewachsenen Fachwissen und meiner Erfahrung sowie diesem speziellen Augenmerk, das eine ganz individuelle Konzeption einer Vermögensstrategie zulässt, verhelfe ich meiner Klientel zu Wohlstand – generationenübergreifend.“ Der in Danzig geborene Geschäftsführer hat in seiner bisherigen Berufslaufbahn fast 150 Millionen Euro an Anlagevolumen akquiriert und stellt seine einschlägigen Erfahrungen im Financial Planning und Private Banking einer gehobenen Klientel von institutionellen Anlegern zur Verfügung.

Ein besonderes Kompetenzprofil hat Rozanskis Unternehmen bei der Vermögensbetreuung von Stiftungen entwickelt. Ihnen bietet man die Begleitung in der Konzeptions- und Entstehungsphase, die Umsetzung individueller Anlagerichtlinien, ein kostenbewusstes Management aller für Stiftungen relevanter Assets, ein stiftungsspezifisches Reporting und die Einbindung eines versierten Experten-Netzwerkes an. Im Mittelpunkt stehen dabei erklärtermaßen konservative, substanzerhaltende Anlagemodelle. Ein großes Augenmerk legt Family Office Hamburg auf Gutachten im Vorfeld der konkreten Finanzplanung. Solche Gutachten beleuchten die finanzielle Ist-Situation des Investors, beschreiben die Beschaffenheit eines Finanzproduktes mit seinen Risiken und Renditechancen und liefern erhellende Marktanalysen. Die Gutachtenerstellung durch Sachverständige versetzt die Finanzberater in die Lage, Risiken zu minimieren und Renditepotenziale auszuschöpfen. Die Gutachtenkosten werden oft schon im ersten Jahr nach Umsetzung der Empfehlungen wieder hereingeholt.

Vermögensoptimierer Jacek T. Rozanski lebt mit seiner Frau in Hamburg, spielt gerne Golf und ist ein großer Musikliebhaber. Er fühlt sich als waschechter Hanseat und stammt nach eigener Aussage aus einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie. Schon mit 17 Jahren habe er gewusst, dass er einmal in der Vermögensberatung tätig sein werde. Mit der Geschäftsführertätigkeit bei Family Office Hamburg hat er sich diesen Wunsch erfüllt.

Zu der von Rozanski auch verwendeten Berufsbezeichnung Wealth-Management-Planner teilt das Unternehmen mit: „Hierzulande sind es die Finanzplaner, die dem Berufsbild des Wealth-Management-Planners am ehesten ähneln. Allerdings sind ihre Finanzpläne oft statisch, sehr lang, und der Nutzen für den Kunden verliert sich in der Vielfalt der detailreichen Auswertungen, die meistens ungelesen in den Tiefen von Schreibtischschubladen abgelegt werden. Wir haben den Beratungsprozess neu definiert und damit etwas Neues geschaffen. Es ist eine Mischung aus interaktiver Nutzung von Finanzplanungswerkzeugen, Entwicklung risikoadjustierter Vermögensstrategien und klassischer Vermögensverwaltung. All das nennen wir ‚Wealth-Management-Planning‘ oder auf Deutsch schlicht Vermögensplanung.“

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Mai 2018 12:10
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