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Wartung und Versicherung von Solaranlagen

MEP Werke: Konstantin Strasser setzt mit Miet-Solaranlagen seit Jahren auf klimafreundliche Sonnenenergie

Mittwoch, 01 Mai 2019 23:24 geschrieben von  Sandra Weiss
Konstantin Strasser ist Gründer und Geschäftsführer der MEP Werke GmbH Konstantin Strasser ist Gründer und Geschäftsführer der MEP Werke GmbH

München – Die erneuerbaren Energien aus Sonnen-, Wasser- und Windkraft gehören inzwischen zu den wichtigsten Stromquellen in Deutschland und ihr Ausbau ist eine tragende Säule der Energiewende. Diese alternativen Energieformen leisten einen entscheidenden Beitrag zu einer klimaverträglichen Energieversorgung und machen das Land zudem unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe. Sonnen- und Windenergie sind dabei die bedeutendsten erneuerbaren Energieträger. In den Photovoltaikanlagen werden die Sonnenstrahlen von Solarzellen direkt in Strom umgewandelt. Neue Solaranlagen gehören heute zu den preisgünstigsten Erneuerbare-Energien-Technologien. Mehr als 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen stellten Ende 2017 mit rund 43 Gigawatt Leistung den zweitgrößten Anteil der Stromerzeugungssysteme bei den erneuerbaren Energien.

Im letzten Jahr stieg nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Bruttostromverbrauch auf 37,8 Prozent; 2017 waren es 36,0 Prozent. Insgesamt wurden aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse rund 226 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung von vier Prozent entspricht. Ursächlich für den Anstieg war vor allem das sonnige Wetter und die damit verbundene hohe Stromeinspeisung aus Solaranlagen. Auch die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen stieg im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Der Endenergieverbrauch für Wärme aus erneuerbaren Energien lag 2018 bei insgesamt rund 171 Milliarden Kilowattstunden. Damit betrug ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte 13,9 Prozent (2017: 13,4 Prozent). Im Verkehrssektor stieg der Anteil der grünen Energien von 5,2 Prozent im Jahr 2016 auf 5,6 Prozent im Jahr 2018.

Erfreuliche Daten liegen auch zur Vermeidung von Treibhausgasen vor. Laut Berechnungen des Umweltbundesamtes konnten im Jahr 2018 durch den Einsatz der erneuerbaren Energien rund 184 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen vermieden werden. Davon entfielen rund 141 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente auf den Stromsektor, rund 35 Millionen Tonnen auf den Wärmesektor und fast acht Millionen Tonnen CO2-Äquivalente auf den Verkehrssektor.

Dass die Sonnenenergie zu einer der wichtigsten regenerativen Stromquellen werden würde, muss Konstantin Strasser klar gewesen sein, als er die MEP Werke GmbH gründete. Schnell nahm er eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung, Installation und Vermarktung von Miet-Solaranlagen ein und versprach als „Full-Service-Anbieter“ eine „maßgeschneiderte Planung, Finanzierung, Montage, Inbetriebnahme, Versicherung, Wartung und einen umfassenden Kundenservice“ für Solaranlagen. Hausbesitzer bekamen durch das innovative Mietmodell die Chance, ohne den Kauf einer Photovoltaikanlage deren Kostenvorteile zu nutzen und sich von den Preissteigerungen der großen Energieversorger abzukoppeln. 2017 warben die MEP Werke (My Energy Partner) mit einem sensationell günstigen Mietpreis von monatlich 49 Euro für privat genutzte Solaranlagen.Überhaupt startete das Unternehmen vor zwei Jahren richtig durch. Im März 2017 gaben die Münchner Solar-Enthusiasten bekannt, erstmals über ein Megawatt Peak (MWp) Solaranlagenkapazität in nur einem Monat verbaut zu haben. Ein halbes Jahr später waren es schon zwei bis drei MWp jeden Monat. Im selben Jahr gehörte MEP laut einer branchenübergreifenden Erhebung des Nachrichtenmagazins „Focus“ in Zusammenarbeit mit dem Statistik-Portal Statista zu den 500 deutschen Unternehmen mit dem höchsten Umsatzzuwachs. Der in München ansässige Energiedienstleister belegte nicht nur den 46. Ranking-Platz, sondern wurde auch als Top-fünf-Unternehmen im Bereich „Energie und Versorger“ gewürdigt.

Auch 2018 setzte sich die Erfolgsgeschichte fort. Neben der Vermietung von Photovoltaikanlagen und Haushaltsgeräten bot MEP nun einen umfassenden Beratungsservice für die Themen Sonnenenergie, Energieoptimierung, Smart Home und E-Mobilität an. Nach Medienberichten arbeiteten damals am Firmensitz in den Münchner Highlight Towers schon 130 Mitarbeiter. Zusammen mit den deutschlandweit tätigen Vertriebs- und Montagemannschaften beschäftigte die MEP Werke GmbH fast 500 Mitarbeiter. Im Laufe des letzten Jahres wurden die Solaranlagen nicht mehr nur zur Miete, sondern mit interessanten Finanzierungsoptionen auch zum Kauf angeboten. In das Solaranlagen-Konzept „Switch Solar“ wurde die Lieferung und Installation hochmoderner Energiespeicher sowie ein intelligentes Strommanagement integriert. MEP-Geschäftsführer Strasser äußerte sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mittlerweile rund 10.000 deutschen Haushalten unkompliziert und bezahlbar den Zugang zu grüner Energie zu ermöglichen. Insgesamt wollen wir dem Kunden ein Komplettangebot bieten für einen grünen und sicheren Haushalt ohne hohe Investitionskosten oder großen Aufwand.“

Schwierigkeiten des Zählerlieferanten und Versäumnisse der Netzbetreiber machten zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 den MEP Werken zu schaffen. Vereinzelt beschwerten sich Kunden, dass es zu Verzögerungen zwischen der Montage der Solaranlagen und der Inbetriebnahme gekommen sei. Das Ärgernis für diese Kunden war, dass sie schon Miete für ihre Anlage zahlten, obwohl noch gar kein Strom produziert wurde. Im Frühjahr 2018 begann MEP an einer Flexibilisierung des Mietbeginns und damit an der Problembehebung zu arbeiten. „Letztlich soll es nicht das Problem des Kunden sein, wenn der Zählertausch sich verzögert. Wir haben bereits in der Vergangenheit zahlreiche Schritte unternommen, um die Inbetriebnahme der Solaranlagen zu beschleunigen“, so Strasser. „Als Vermieter, der die Solaranlage über 20 Jahre vorfinanziert, ist es unser ureigenstes Interesse, dass die Solaranlage schnell ans Netz kommt und der Kunde vom eigenen Solarstrom profitieren kann.“ Seit Juni 2018 ist für den Miet- und Zahlungsbeginn nicht mehr der Tag der Montage entscheidend, sondern der Zeitpunkt des Zähleraustausches und des Netzanschlusses.

Im Februar dieses Jahres konnten die MEP Werke mitteilen, dass die österreichische PI Solar GmbH sich mit 19,5 Millionen Euro an dem deutschen Photovoltaik-Unternehmen beteiligt. PI Solar ist ein institutioneller Energie-Investor, der von Dr. Wolfgang Putschek verwaltet wird. Eingefädelt wurde die erfolgversprechende Kooperation von der Strasser Capital GmbH als Muttergesellschaft der MEP Werke und der Pressburg Partners GmbH. Konstantin Strasser sagte dazu: „Wir freuen uns sehr, dass ein renommiertes Investment-Unternehmen signifikant Eigenkapital in die MEP Werke GmbH eingebracht hat. Insbesondere vor dem Hintergrund der Herausforderungen, denen wir uns im vergangenen Jahr stellen mussten, bestätigt uns das anhaltende Vertrauen der Investoren, die an uns und den Erfolg unseres Geschäftsmodells glauben.“ Die Kapitalspritze aus Österreich werde man nutzen, um durch ein erweitertes Produkt- und Dienstleistungsangebot im Energiesektor weiter zu wachsen.

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