Login

Freigegeben in Geld

Private Market Investments in den Assetklassen Private Equity Real Estate, Infrastruktur und Immobilien

Thomas Oliver Müller (Deutsche Finance Group) punktet mit Anlagen in Immobilienaktien und REITs

Donnerstag, 05 März 2020 08:14 geschrieben von  Sandra Weiss
Thomas Oliver Müller (Deutsche Finance Group) punktet mit Anlagen in Immobilienaktien und REITs Quelle: DF Deutsche Finance Group

München – Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzt und darin mietfrei wohnen kann, gilt als wirtschaftlich gut abgesichert. So verheerend sich die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Sparer mit klassischen Anlageformen auswirkt, so attraktiv sind Niedrigzinsen eigentlich für Immobilienkäufer. Doch trotz der niedrigen Zinsen stagniert hierzulande die Zahl der Haushalte mit Wohneigentum. Nach Umfragen möchten drei von vier Deutschen ihre Wohnung oder ihr Haus am liebsten auch ihr Eigentum nennen, weil Immobilienbesitz eine der sichersten Assetklassen überhaupt ist. Gleichwohl ist die Wohneigentumsquote in Deutschland immer noch erstaunlich gering. Das gilt besonders beim vergleichenden Blick ins EU-Ausland. „In keinem Land in Europa gibt es so wenige Eigentümer von Immobilien wie in Deutschland“, stellt die Deutsche Finance Group fest. Dabei machten die eigenen vier Wände den größten Teil des Vermögens der EU-Bürger aus. In der Slowakei wohnten 90 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden, in Spanien 83 Prozent und in Polen 81 Prozent. Der EU-Durchschnitt liege bei 71 Prozent, rechnet das renommierte Investmenthaus vor. Im Vergleich dazu sei Deutschland mit seiner mageren 46-Prozent-Quote in puncto Immobilienbesitz „ein Land der Mieter“, was große Auswirkungen habe. Ein deutscher Haushalt mit Eigenheim komme nämlich durchschnittlich auf 216.000 Euro Vermögen, bei den Mietern seien es lediglich 10.300 Euro.

Die Beobachtung der internationalen Immobilienmärkte und ihrer Vermögensstrukturen gehört gewissermaßen zu den Hausaufgaben der Deutsche Finance Group. Mit ihrem Hauptsitz in München und den Dependancen in London, Zürich, Luxemburg und Denver ist sie in den Geschäftsfeldern Strategieberatung, Asset Management, Fund Management, Anlageberatung und Anlegerverwaltung tätig. Eine besondere Expertise kann der Finanzkonzern bei institutionellen Private Market Investments in den Assetklassen Private Equity Real Estate, Infrastruktur und Immobilien vorweisen. Konkret heißt das, dass Privatanleger die Chance bekommen, über Alternative Investmentfonds (AIF) gemeinsam mit institutionellen Investoren wie Staatsfonds, Pensionskassen, Versicherungskonzernen, Industrieunternehmen und Stiftungen diversifiziert in globale Immobilien- und Infrastrukturmärkte zu investieren. AIF sind börsenunabhängige unternehmerische Beteiligungen, die Anlegern die Möglichkeit bieten, in Großprojekte zu investieren und an deren Erträgen zu partizipieren. Oft geht es dabei um klassische Sachwerte wie Immobilien.Synergieeffekte erzielt der Finanzdienstleister durch eine „All-in-one“-Strategie, bei der auch Marktforschung, Produktkonzeption, Risikomanagement, Vertrieb, Anlagevermittlung und Portfolioverwaltung miteinander verzahnt werden.

Die Marktzahlen geben der bankenunabhängigen und inhabergeführten Deutsche Finance Holding AG recht. Durch fast 3.750 Immobilien- und Infrastrukturinvestments in 46 Ländern liegt die derzeit verwaltete Vermögenssumme bei 5,9 Milliarden Euro. Nach eigenen Angaben hat man schon elf internationale Auszeichnungen gewonnen, betreut elf institutionelle Mandate und zählt rund 30.000 Privatanleger. Im letzten Jahr hat die Deutsche Finance insgesamt 1,382 Milliarden Euro Eigenkapital platziert. Der Großteil entfiel auf das institutionelle Neugeschäft, doch auch die Publikumsplatzierung konnte deutlich gesteigert werden. Von der Eigenkapitalsumme entfielen 1,2 Milliarden Euro auf den institutionellen Geschäftsbereich und 182 Millionen Euro auf das Privatkundengeschäft.

Gründer und Vorstandsvorsitzender der erfolgreichen Unternehmensgruppe ist der Immobilien-Profi Thomas Oliver Müller. Bei seinem Expansionskurs, der Renditeerzielung mit Anlagesicherheit verbinden will, wird er von Dr. Sven Neubauer als CIO, Prof. Dr. John Davidson als CRO sowie Lars Midtgaard als COO unterstützt. Das Quartett weiß nur zu gut um die Attraktivität globaler Immobilienmärkte als Anlageoption. Die Niedrigzinspolitik der relevanten Zentralbanken wird die Investmentnachfrage nach Immobilien auf absehbare Zeit befeuern. Gerade institutionelle Investoren durchleuchten die einschlägigen Märkte auf der Suche nach renditeträchtigen Hotels, Studentenwohnheimen und Bürogebäuden. Diese Anlageklassen sichern regelmäßige Ausschüttungen bei anhaltend hohem Wachstumspotenzial.

In den Blick geneigter Investoren rücken auch immer mehr börsengelistete Immobilienaktien. Mit ihnen können die Anlageformen Aktien und Immobilien und damit Flexibilität und Stabilität fast ideal verbunden werden. Immobilienaktien sind äußerst liquide Anteile an Immobiliengesellschaften, die Gewinne aus der Vermietung, der Verpachtung und dem Verkauf von Immobilien und Grundstücken erzielen. Das können beispielsweise Bestandshalter von Wohnungs-, Büro- oder Handelsimmobilien sein.

Im Herbst letzten Jahres hat die Deutsche Finance Group die Vertriebszulassung für den „Deutsche Finance Securities Fund – Global Real Estate Investments“ in Deutschland, Österreich und Luxemburg erhalten. Mit dem UCITS-Aktienfonds startete man in den Geschäftsbereich „Listed Products“ und bietet institutionellen und privaten Investoren seitdem einen professionellen Zugang zu internationalen Immobilienaktiengesellschaften und REITs. Letzteres steht für Real Estate Investment Trusts und damit eine vergleichsweise neue Form von Aktiengesellschaften, die im Immobilienbereich investieren und meist hohe Dividenden ausschütten. Auch „Focus Online“ empfahl REITs zur langfristigen Ergänzung und Absicherung eines jeden Anlageportfolios. Sie seien „exzellente Ertragsgeneratoren“ und könnten „im Laufe der Zeit bei steigenden Immobilienwerten beeindruckende Renditen erzielen“. Investoren entschieden sich oft für solche Real Estate Investment Trusts, die auf ein breitgefächertes Portfolio aus Wohnungen, Büros, Einkaufszentren sowie Selfstorage-Einrichtungen bauen, so der „Focus“.

Der Geschäftsführer der Deutsche Finance Securities, Michael Steindler, erklärte zu diesem Anlagevehikel: „Ziel ist es in ein globales Portfolio von langfristig attraktiven Immobilienunternehmen zu investieren, die in Summe sowohl eine Ausschüttung als auch eine Wertsteigerung ermöglichen.“ Steindler, der seit 1998 in der Immobilienbranche tätig ist, davon mehr als 16 Jahre als Immobilien-Portfoliomanager für große institutionelle Anleger, muss wissen, wovon er spricht. Neben der Betreuung klassischer Immobilieninvestmentformen wie dem Direktbestand war er für die Performance internationaler Anlagen in Immobilienaktien und REITs verantwortlich. „In dieser Zeit konnte ich die Immobilienmärkte in Europa, Asien und Nordamerika sowie die dort beheimateten Immobilienaktien und REITs intensiv analysieren und diversifizierte Portfolios aufbauen. Mein Investitionsansatz ist langfristig angelegt“, betont der Vermögensexperte. Die Deutsche Finance Group profitiert von diesem Insiderwissen. Und die Anleger damit auch.

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten