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Berlin - Crowfunding dürfte nach gesetzlichen Nachbesserungen im Anlegerschutz eine jener Geldsammelvarianten im Kapitalmarkt sein, die ab 2015 exponential wachsen. Ursprünglich war das Crowdfunding für den kleinen Kapitalbedarf gedacht. Man wollte eine "gute Sache" anschieben und hatte dafür Kapitalbedarf. Aufrufe werden zumeist über soziale Netzwerke gestreut. Doch natürlich könnten auch traditionelle Vertriebe das Crowdfunding nutzen, um traditionellen Umsatz von Anlegern im Crowdfunding zu tarnen. Bis zum Höchstsatz von 1 Million Euro ist beim Crowdfunding noch einiges gesetzlich möglich, was bei anderen Investmentangeboten fortan erschwert wird. "20 Crowdfunding Strategien a 1 Million Euro spülen auch schnell mal 20 Millionen Euro an Investitionskapital herein. Dabei bleibt man unter dem Radar der BaFin und erspart sich die irren Regulierungszusatzkosten nach AIFM", sagt der Vorstandsvorsitzender einer großen Fondsschmiede in Deutschland, die umdenken muß.