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München – Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzt und darin mietfrei wohnen kann, gilt als wirtschaftlich gut abgesichert. So verheerend sich die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf Sparer mit klassischen Anlageformen auswirkt, so attraktiv sind Niedrigzinsen eigentlich für Immobilienkäufer. Doch trotz der niedrigen Zinsen stagniert hierzulande die Zahl der Haushalte mit Wohneigentum. Nach Umfragen möchten drei von vier Deutschen ihre Wohnung oder ihr Haus am liebsten auch ihr Eigentum nennen, weil Immobilienbesitz eine der sichersten Assetklassen überhaupt ist. Gleichwohl ist die Wohneigentumsquote in Deutschland immer noch erstaunlich gering. Das gilt besonders beim vergleichenden Blick ins EU-Ausland. „In keinem Land in Europa gibt es so wenige Eigentümer von Immobilien wie in Deutschland“, stellt die Deutsche Finance Group fest. Dabei machten die eigenen vier Wände den größten Teil des Vermögens der EU-Bürger aus. In der Slowakei wohnten 90 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden, in Spanien 83 Prozent und in Polen 81 Prozent. Der EU-Durchschnitt liege bei 71 Prozent, rechnet das renommierte Investmenthaus vor. Im Vergleich dazu sei Deutschland mit seiner mageren 46-Prozent-Quote in puncto Immobilienbesitz „ein Land der Mieter“, was große Auswirkungen habe. Ein deutscher Haushalt mit Eigenheim komme nämlich durchschnittlich auf 216.000 Euro Vermögen, bei den Mietern seien es lediglich 10.300 Euro.

Langenhagen - Der Anblick einer alten Mühle, einer Villa, eines Fachwerkhauses, eines Schlosses oder eines historischen Wasserturms lässt die Herzen aller höher schlagen, die ein Faible für Altes, Schönes und Historisches haben. Aber nur die wenigsten von ihnen können sich ihren heimlichen Wunsch erfüllen, ein solches denkmalgeschütztes Gebäude selbst zu bewohnen. Die Nachfrage nach alten, aber modern durchsanierten Wohnimmobilien steigt immer weiter, während das Angebot naturgemäß begrenzt bleibt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Eigentümer bei der Sanierung ihrer altehrwürdigen Gebäude zahlreiche bau- und denkmalschutzrechtliche Auflagen berücksichtigen müssen.